Logbuch #1

Mein Blog hat sich irgendwie zu einem Schreibtipp-Blog entwickelt. Das ist nichts Schlechtes, aber eigentlich nicht, was ich wollte. Öhm.Tja.

Diese Richtung wird sich wohl auch nicht so schnell ändern, aber dazwischen möchte ich ein paar persönlichere Updates streuen. Meinen ganz persönlichen Wahnsinn Alltag und Updates über meine Pojekte findet ihr ab jetzt also unter Logbuch.

Warum Logbuch? Tagebuch fand ich unpassend, Updates einschränkend und ich mag Star Trek (und Schiffe) ;)

Was sich zur Zeit so bei mir tut?

Nun, abseits vom Schreibtisch übe ich mich im unfreiwilligen Selbstversuch „Leben ohne Handy“. Ich Kipferl hab es nämlich in einem Anfall geistiger Umnachtung im Flixbus liegen gelassen.

Kennt ihr das? Der Moment, in dem eine kleine Stimme sagt: „Steck das Handy ein, sonst vergisst du es“. Oder auch wahlweise: „Das Glas steht schon sehr knapp an der Kante, räum es weg“. Ach, denkt man sich, wieso sollt ich das vergessen? Und schon steht man ohne Handy vor dem davonfahrenden Bus oder kriecht am Boden herum und sammelt Glasscherben auf. Und die kleine Stimme meint „Ich hab’s dir ja gesagt“ und zündet sich eine Zigarette an.

Such is life.

Fazit zum Selbstversuch bis jetzt: Ich kann es nicht empfehlen. Abgesehen von den Fotos, um die es mir ewig leid täte, fehlt mir das schnelle Hin und Herschreiben mit Freunden. Und mein Wecker. Und die Kamera. Und überhaupt. Furchtbar, wie schnell man abhängig wird von den Dingern. Manche Leute fühlen sich ja angeblich befreit, aber ich unterstelle denen jetzt mal, dass sie kein Twitter auf ihrem Smartphone haben.

Schreibtechnisch häng ich gerade in der Warteschleife: der letzte Alpha-Leser ist noch ausständig. Dafür kristallisiert sich für Unstern langsam ein Cover hinaus – ich kann kaum erwarten, es euch zu zeigen!

Der Klappentext kristallisiert sich dafür etwas langsamer heraus, als ich es gerne hätte, was daran liegen kann, dass ich nach jedem zweiten Anlauf aufsteh‘ und Küche putze oder Stifte sortiere oder ähnlich Dringendes.

Was tut sich bei euch? Habt ihr eh noch alle euer Handy? ;)


11 Gedanken zu “Logbuch #1

  1. Bin schon sehr gespannt aufs Cover.

    Leben ohne Handy würde ich locker schaffen. Ich bin da ziemlich altmodisch (oder sagen wir lieber retro, klingt nicht so abwertend) und nutze das Ding eigentlich nur Telefonieren, für gelegentliche Torten-Fotos und als Notfall-Wecker. Die sind keine Termine oder Fotos drin, die ich nicht woanders gespeichert hätte. Backup-Paranoia hat auch was Gutes :-P

    Falls das mit dem Klappentext noch länger dauert und dir die Putzmöglichkeiten ausgehen – ich hab viel Haus, da sind immer ein paar dreckige Fenster übrig … ;-)

    1. Sei froh, dass du von deinem Handy so unabhängig bist! Ich vermisse meines sehr T.T
      Zum Fensterputzen komm ich gerne vorbei – allerdings dauert es dann noch länger, bis ich deine Klappentexte „ghosten“ kann. ;)

  2. Willkommen im Club derer, die es absolut nicht nachvollziehen können, was an einem handylosen Alltag bitte befreiend sein soll :D.
    Hatte ich mal, als das Handy spontan beschloss, dass es nicht mehr funktionieren möchte und es waren die härtesten drei Stunden meines Lebens. Mein Zug hatte Verspätung, ich konnte meiner Familie nicht bescheid geben, wann und wo sie mich abholen sollten, ich konnte nichts erledigen, Buch war bald ausgelesen (und ich hatte natürlich keine eBooks als gewichtsfreien Nachschub) und mein Netbook bot mir auch eher unzureichend Zerstreuung, bis ich es satt hatte.
    Nie wieder.

    Hast du dir schon ein neues Handy geholt oder hoffst du noch, dein altes wiederzufinden?

    1. Genau. Erst wenn man kein Handy mehr hat, kommt man drauf, wie oft man es im Alltag braucht. Oder wir halt ;)
      Meine Schwester schickt mir netterweise ihr altes, das ist aber noch auf dem Weg. Neues möcht ich mir noch keines holen, die Dinger sind ja nicht grad günstig. Ich hoff immer noch, dass meines auftaucht.

      1. Oh ja. Ich bin seit ich zehn bin, daran gewohnt, mit Handys zu hantieren (auch wenn ich erst seit 2009 Smartphones habe). Wenn das weg ist, ist das fast, als hätte man mir einen Arm amputiert :O
        Man gewöhnt sich einfach zu schnell an praktische und nützliche Dinge.
        Ich glaube, das ist bei unserer Generation stärker der Fall als noch bei den Leuten, die ca. 10-15 Jahre älter sind, weil wir praktisch damit aufgewachsen sind. Wenn es heißt „Früher nutzte man Telefonzellen“, ähm, ja, das war zu meinen Grundschulzeiten, das ist zu lange her :D.

        Aber hey, bald hast du ein Ersatzgerät. Und alles, was du in Clouds hast, lässt sich wiederherstellen <3

        Ich bin ja Fan von WindowsPhones. Sie sind vergleichsweise preiswert (mein 640XL gibts für 180 € neu bei Saturn ^^) und praktisch unzerstörbar. Meins ist schon mehrmals runtergefallen und dabei komplett auseinandergegangen, aber das Display hat keinen Kratzer :'D

        Ich wünsche dir auch, dass deins auftaucht <3 – da hängen ja auch immer so viele Erinnerungen dran <3

      2. Ich bin ja schon ein bisserl älter, die Telefonzellen gab es noch zu meinen Gymnasiumzeiten ^^“
        Ich habe mich lange gegen ein Smartphone gewehrt und jetzt bin ich ihnen rettungslos ausgeliefert.
        Aber ja, das was so schade ist sind eben die ganzen Fotos und so.
        Windows muss ich mir mal anschauen, ich hatte immer Samsung. Die sind auch ziemlich stabil, was bei mir ziemlich notwendig ist. Ähm.

      3. Gegeben hat es sie zu meiner Gymnasialzeit auch noch (2001 bis 2009) nur verwendet habe ich sie nicht mehr, weil ich ja ein Handy hatte. Allerdings war ich damals eine von drei in der Klasse, die schon eins hatten, es war also noch nicht üblich, dass alle eins hatten.

        Ja, eben. Fotos, Erinnerungen… Mein Vater hat mal ein Handy verloren, auf dem Videos waren, wie meine Schwester auf dem Spielplatz getobt hat :'(

        Samsung hatte ich nie, aber mein Vater und meine Schwester. Und die zwei sind Poweruser, sodass die Handys irgendwann immer langsamer liefen und abstürzten.
        Ich hatte bisher: Uralt-Blackberry, ein Nokia-Smartphone mit Symbian und noch mit Tasten (ich habe sehr lange aus Prinzip Touchscreens verweigert), ein Mobistel T2 (das war furchtbar) und jetzt eben Windows :D.

      4. Ich wäge jetzt ab, was wichtiger ist – Klappentext oder Fenster. Hm, eigentlich ein klarer Sieg für Text, aber Fenster wurden das letzte Mal vor 2 Jahren oder so geputzt, hätten es also wirklich nötig.
        Kannst du nicht beim Putzen texten? Es heißt doch immer, dass man bei kreativen Problemen Hausarbeit machen soll …

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