Romantitel und die Suche danach

Hui, das war ein sehr intensiver Schreibmonat.

Aber jetzt liegt die Rohfassung für den ersten Band von Unstern (AT) fertig in der Schublade, wo sie noch etwas vor sich hinmariniert, während ich mich auf den zweiten Teil stürzte. Und meine großartige Lektorin Frau B. hat mir meinen Roman zurückgeschickt, der Ende des Jahres erscheinen soll.

In meiner Wohnung hat es auch wieder unter 30°C, ich bastel im geradezu kühlen Wohnzimmer an Newsletter und neuer Webseite und schlage meinen Kopf in regelmäßigen Abständen auf meinen Schreibtisch, weil mir einfach kein Titel für den Roman einfallen will. (Alter Arbeitstitel: Sirenen; Akuter Arbeitstitel: Opfermond)

Katrin Ils Fantasy

Titel waren eigentlich nie das große Problem für mich, manchmal war ein Titel sogar der erste zündende Funke eines Textes. Aber seit den letzten zwei Jahren stellt sich meine Muse da quer – oder andere waren schneller. Erstaunlich, wie beliebt die Worte Blut und Schatten in Fantasy-Buchtiteln sind :p

Eine liebe Freundin – die vermutlich genug von meiner Jammerei hatte – hat mir den Link zu einem Titel-Generator geschickt. Auf Englisch und großartig zum Prokrastinieren. Ich meine, kann man Nein sagen zu The Twinkeling Sorcerer? ;)

Meine Lieblinge bis jetzt:

Trembling Dragon
Fire in the Death
Teacher in the Sorcerer

Der letzte wär dann eher die Erotik-Schiene *hust*.  ;)

Manchmal spuckt er aber auch tatsächlich brauchbare Sachen aus: The Witche’s Princess würd ich lesen wollen und The Slave’s Luck klingt eigentlich auch ganz spannend. Also schaut mal hin, wenn ihr ein bisschen Inspiration braucht – oder einfach was zum Lachen.

Wie findet ihr denn eure Titel? Ist der Titel für euch Teil der Kauf/Lese-Entscheidung?


6 Gedanken zu “Romantitel und die Suche danach

  1. Ich bin mit Titeln relativ gechillt. Da ich meine Bücher über Verlage veröffentlichen möchte, weiß ich: Verlage haben bei Titeln ohnehin das bessere Händchen und das letzte Wort. Ich muss nur einen Arbeitstitel finden, der für mich persönlich das Buch am Besten einfängt – denn unter diesem Titel stelle ich das Buch dem Verlag vor.
    Wenn du aber selbst veröffentlichst, kannst du dich leider nicht darauf verlassen, dass schon jemand den perfekten Titel für dich findet.
    Ganz wichtig: Du musst dich damit emotional wohlfühlen und es darf ihn noch nicht geben.

    Mit Generatoren habe ich aber auch schon gespielt. Der hier ist auf Deutsch: http://www.buchtitelgenerator.de/index.php

  2. Ja, da hat man als Verlagsautor natürlich einen Vorteil :)

    Danke für den Link, ich werd mich mal damit spielen. Zur Zeit hoffe ich, dass die Erleuchtung kommt, wenn ich über den Fahnen sitze und mich wieder auf die Geschichte konzentriere. Beim Erzwingen schaltet meine Muse ja offensichtlich auf stur…

  3. Guten Tag, ich bin einer der Autoren der einen Roman mit „Blut“ im Titel veröffentlichen wird: „Blut gegen Blut“ :).
    Und ja, auch mir ist aufgefallen, dass es viele Buchtitel mit „Blut“ gibt, logischerweise.

    Meine Empfehlung zur Titelfindung:
    Mach mal ne Brainstormingrunde mit der Frage „Um was geht es in meiner Geschichte?“. Was ist die Essenz, was ist die Prämisse? Auf was läuft am Ende alles hinaus?
    Schreib dir dazu Wörter auf die dir einfallen, ohne aussortieren, einfach aufschreiben. Bewertet wird später.
    Dann such dir die Wörter aus, die dir gefallen und suche Synonyme dafür. So kommst du nach und nach zu einem „Netz“ aus Wörtern, aus denen du vielleicht auf einen guten Titel kommst.

    Was bei mir auch sehr ausschlaggebend war beim Titel: Ist die .de-Domain frei? Und ich war erstaunt, denn http://www.blutgegenblut.de war in der Tat noch frei! :)

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Titelfindung!

    1. *g* Stimmt, dein Titel passt gut ins Schema ;)
      Danke für die Tipps! Mal schauen, unter welchem Namen der Roman dann tatsächlich erscheint. Wenn meine Muse nicht spurt, heißt es Bob.

  4. Ich bin jetzt mal – wie immer – ganz ehrlich: meine Titel bleiben nie. Ich schreibe unter einem Arbeitstitel und mache mir die ganze Zeit Gedanken darüber, was passen könnte, aber erst wenn die Geschichte steht, kommt der Perfekte zu mir. Natürlich erst nach einigen Tagen voller Kopfschmerzen.

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